Insbesondere im IT-Umfeld treffen Unternehmen zunehmend häufiger die Entscheidung, Freelancer zu beschäftigen. Aus Unternehmenssicht ist es schlichtweg besser, IT-Projekte auf diese Weise zu besetzen. So können sie jederzeit auf das Spezialwissen zurückgreifen, an dem augenblicklich Bedarf besteht. Es steht außer Frage, dass diese Praxis in den kommenden Jahren noch stark an Bedeutung gewinnt.
 

Was viele IT-Experten von einer Freelancer-Tätigkeit abhält

In Anbetracht dieser zu erwartenden Entwicklung wären viele IT-Spezialisten gut damit beraten, ebenfalls als Freelancer zu arbeiten. Allerdings trauen sich viele diesen Schritt nicht zu. Sie kennen lediglich das klassische Angestelltenverhältnis in Verbindung mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag. Eine Tätigkeit als Freelancer würde bedeuten, nur noch projektbezogen und damit einen vorab definierten Zeitraum lang zu arbeiten.
 

Diese Ungewissheit verunsichert viele potenzielle Freelancer. Sie legen Wert auf finanzielle Sicherheit, die wiederum aus einer fortlaufenden Beschäftigung resultiert. Entsprechend ist es in diesem Geschäft umso entscheidender, sich Folgeprojekte und damit eine durchgehende Beschäftigung zu sichern.
 

Gewinnung von Folgeaufträgen

Im Freelancer-Umfeld existieren verschiedene Ansätze und Strategien, um Folgeaufträge zu gewinnen. Die wichtigsten Strategien möchten wir nachfolgend erläutern.
 

Pflege von Kundenbeziehungen: Nur weil ein Projekt endet, bedeutet dies nicht zwangsläufig, für den Kunden nicht mehr arbeiten zu können. Wer gutes Networking innerhalb der jeweiligen Organisation betreibt und seine Fähigkeiten erfolgreich vermarktet, kann womöglich beim selben Unternehmen fast nahtlos in das nächste Projekt wechseln. Und selbst wenn vorerst kein weiteres Projekt geplant ist, besteht zumindest die Chance, dass sich das Unternehmen als Auftraggeber erneut meldet. Reizvoll ist dieser Ansatz vor allem deshalb, weil eine Fortsetzung der Arbeit in einem bereits bekannten Umfeld möglich ist und dadurch zahlreiche Dinge vereinfacht werden.
 

Networking mit Kollegen: Meist finden sich in Projektteams gleich mehrere Freelancer wieder. So bietet sich die Chance, wertvolle Kontakte zu knüpfen. Solche Kontakte gilt es entsprechend zu nutzen: Etliche Freelancer greifen auf frühere Kontakte zurück, um neue Aufträge zu finden. In der Praxis funktioniert dies sehr gut, denn besonders erfahrene Freelancer werden häufig vom Kunden gefragt, ob sie zuverlässige Kollegen empfehlen können. Somit ist dies ein Kanal, der tolle Möglichkeiten eröffnet.
 

Personaldienstleister: Einige Unternehmen ziehen es vor, ihr Projekt in Zusammenarbeit mit spezialisierten Personaldienstleistern zu besetzen. Entsprechend freuen sich diese Dienstleister über wertvolle Kontakte zu IT-Freelancern, um eine Arbeitsteilung zu erreichen. Der Personaldienstleister leistet Unterstützung bei der Suche nach Folgeprojekten, der Freelancer hat wiederum den Kopf frei und kann sich auf fachliche Dinge konzentrieren.
 

Suche auf Projektbörsen: Mittlerweile gibt es mehrere Online-Stellenbörsen, die Projektausschreibungen für Freelancer bereitstellen. Gerade für Neulinge, die bislang nur über wenige Kontakte innerhalb der Branche verfügen, sind diese Börsen sehr interessant. Es besteht die Chance, auf attraktive Projektausschreibungen zu stoßen. Allerdings kann es unter Umständen länger dauern, bis der Bewerbungsprozess durchlaufen ist und es mit der eigentlichen Arbeit losgeht.
 

Wir bringen Freelancer und Unternehmen zusammen

Als Experten rund um das Recruiting im IT-Umfeld bringen wir Auftraggeber und Freelancer zusammen. Dank jahrelanger Erfahrung wissen wir genau, worauf es in der Praxis ankommt, damit Projekte erfolgreich verlaufen und schlussendlich beide Seiten glücklich sind. Wenn auch Sie ein IT-Projekt mit Freelancern besetzen möchten oder schlichtweg weitere Fragen zum Thema haben, nehmen Sie Kontakt auf. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
 

Quellen:

https://t3n.de/news/freelancer-jobs-610810/
https://steadynews.de/management/die-bedeutung-starker-netzwerke-fuer-freelancer