Von IT-Sicherheitsexperten über Administratoren bis hin zu agilen Software-Entwicklern: Die Digitalisierung ist inzwischen in allen Wirtschaftsbereichen angekommen und stellt diese vor immer größer werdenden Herausforderungen. Der steigende Fachkräftemangel und Berufsbilder, die es in Zukunft nicht mehr geben wird, sind dabei nur zwei Beispiele.
Diese Herausforderungen erörtert unser Vorstand Ralf Greis in einem Interview mit dem Journalisten und TV-Moderatoren Ralph Szepanski, welches wir in den kommenden Wochen in unserem Blog veröffentlichen werden.

Unter dem Titel „Fachkräftemangel in der Industrie 4.0 in Zeiten der Digitalisierung“ erfahren Sie in diesem Interview, welches für die Business Debate 2018 geführt wurde, aber nicht nur, vor welchen Herausforderungen sich Unternehmen stellen müssen, sondern auch welche Lösungsansätze existieren:

 

Was macht CompuSafe? Worauf hat sich das Unternehmen spezialisiert?

Wir sind ein innovativer Sourcing-Partner für IT und Digitale Transformation. Das heißt, wir finden für Unternehmen aus allen Branchen den passenden Mix aus (Human-) Ressourcen, Wissen und Kompetenzen und helfen ihnen damit IT-Projekte und Herausforderungen schnellstmöglich und effektiv zu lösen. 
Bei CompuSafe steht Flexibilität und Individualität an erster Stelle. Deshalb arbeiten wir bei der Erstellung des passenden Konzeptes nach dem „Agile-Sourcing“-Prinzip. Gemeinsam mit unserem Kunden besetzen wir Aufgaben und Projekte in den Bereichen IT und digitale Transformation mit der optimalen Menge und Mischung an qualifizierten Fachkräften. Zudem sorgen wir für eine arbeitsrechtlich korrekte Vertragsform (Dienstleistung, Werkvertrag, Arbeitnehmerüberlassung).

Wir bieten unseren Kunden neben der Vermittlung von IT-Spezialisten auch moderne Technologien von unseren hochspezialisierten Partner-Unternehmen. Die CompuSafe Academy Solutions ist eine weitere Ergänzung unseres Sourcing-Angebots und das Herzstück unserer eigenen Personalentwicklung. Denn wir verstehen Kompetenzentwicklung als einen zentralen Bestandteil für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung.

 

Wie würden Sie die derzeitige Situation am Arbeitsmarkt beschreiben?

Wir befinden uns mitten im Wandel, der durch die digitale Transformation und die Digitalisierung in allen Branchen und Industrien getrieben wird. Wir erleben zudem bereits heute und verstärkt in der Zukunft einen signifikanten Mangel an Fachkräften. Fokussiert man den Blick auf die IT, bedeutet das einen aktuellen Stand von über 53.000 unbesetzten Stellen bei einem Wachstum von ca. 5% p.a. In Deutschland ist der IT-Bereich besonders betroffen: bis zum Jahr 2020 werden hier 1,8 Millionen spezialisierte Arbeitskräfte fehlen, so die Prognose der Studie „Arbeitslandschaft 2040“.

Außerdem sprechen wir von einer bedeutenden Anzahl von Berufsbildern, die durch den digitalen Wandel, Vernetzung und Automatisierung potenziell verschwinden werden, ohne mich an der Prognose von Prozentzahlen zu beteiligen. Die Aussage, dass dadurch eine gleiche Anzahl neuer Jobs entsteht ist hypothetisch. Ebenso hypothetisch ist, dass diese zeitgleich mit dem Verschwinden der „alten“ Berufsbilder aufkommen.

Die Skills, also die Kompetenzen, Fähigkeiten und das Wissen sowie das entsprechende Personal werden eine der größten Herausforderungen im Digital Business sein. Neben lebenslangem Lernen steht dann auch die Förderung der Eliten wieder auf der Agenda.

 

In Zahlen ausgedrückt zeigt der Blick in die Zukunft folgendes:

  • 50 % zu wenig Akademiker bis 2030
  • Arbeitskräfte in Deutschland zwischen 20 und 65 sinken um ca. 12 %
  • Die Zahl der Rentner über 65 Jahre steigt jährlich um 30 %

Eine Herausforderung, die im Rahmen des Fachkräftemangels behoben werden muss, sind „unfertige Erzeugnisse“ innerhalb des Angebots: Ausbildungs- und Hochschulabsolventen, Flüchtlinge und Migranten, Ressourcen aus dem näheren Ausland und ausgestellte Mitarbeiter in Umschulungs- und Weiterbildungsprogrammen.

In der kommenden Woche erfahren Sie, wie zukünftig das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aussehen wird und wie sich der „Agile Sourcing“-Ansatz konkret definiert.

 

Weitere Inhalte aus dem Interview:

Fachkräftemangel in der Industrie 4.0 in Zeiten der Digitalisierung Teil II –  Arbeitsbeziehungen in der Zukunft

Fachkräftemangel in der Industrie 4.0 in Zeiten der Digitalisierung Teil III –  Wann ist Agile Sourcing die richtige Lösung?

Fachkräftemangel in der Industrie 4.0 in Zeiten der Digitalisierung Teil IV – Herausforderungen und Folgen

 

Oder sehen Sie hier im Video direkt das vollständige Interview an:

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