Gründer im Nahen Osten: Deutsche begeistert von der Startup-Szene in Israel

Viele internationale Firmen sind im Silicon Valley im kalifornischen San Francisco aktiv. Dort boomen schließlich die Startups. Dort gibt es noch echte Innovationen. Kreative und Technikfreaks kommen jedoch nicht nur in den USA zusammen. Schon seit Jahren gilt Israel als eines der innovationsstärksten Länder der Welt und wird auch immer mehr für deutsche Unternehmen interessant. Bereits Großkonzerne wie VW, Bosch und Daimler haben sich auf die Suche nach ehrgeizigen Geschäftspartnern nach Israel begeben. Nun ziehen auch die Mittelständler nach, die Israels Bedeutung in der High-Tech-Branche verstanden haben. In unserem neuen Beitrag verraten wir Ihnen, warum Israel so viel Innovationspotenzial bietet.

 

Sowohl deutsche als auch internationale Firmen an Israel interessiert

Nach einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger existieren über 5.000 Startups in Israel. Bei einer Einwohnerzahl von 8,4 Millionen Menschen. So fühlen sich auch deutsche Unternehmer von der Gründer-Mentalität im Nahen Osten angezogen und halten ihre Augen nach technischen Innovationen offen. Denn deutsche Firmen sind sehr gut darin, bestehende Innovationen weiterzuentwickeln. Man denke da nur an den Hybrid-Motor von Toyota, der von VW optimiert wurde. Die Elektro-Motoren selbst wurden dagegen von Tesla entwickelt. Der politische Wirtschaftswissenschaftler Christian Thauer von der Hebräischen Universität in Jerusalem sagt „Israel ist bekannt für bahnbrechende Innovationen“. Damit spielt er unter anderem auf israelische Unternehmen wie Mobileye an. Mobileye ist ein Hersteller für Fahrerassistenzsysteme aus Jerusalem. Die fortschrittliche Technologie ist ein Meilenstein in der Entwicklung autonomer Fahrzeuge. Dank Mobileye können Hindernisse rechtzeitig erkannt und so Unfälle vermieden werden. Mobileye beliefert unter anderem BMW, Hyundai, Kia sowie Opel und ehemals Tesla. Erst vor wenigen Wochen hat der amerikanische Großkonzern Intel bekannt, dass sie das Unternehmen für über 15 Milliarden übernehmen werden.

Aus Deutschland hört sich zurzeit der Software-Hersteller CAS in Israel um. Dem deutschen CRM-Marktführer geht es vor allem um die Themen Security, Smart Data und KI. Schließlich wären das auch die Stärken in Israel. Mit einem 80-köpfigen Wirtschafts-Team reist der Vorstandsvorsitzende, Martin Hubschneider, auch deswegen durchs Land. Die Software-Plattform von CAS, die für eine bessere Kundenkommunikation und das Datenmanagement entwickelt wurde, könnte in Sachen Verschlüsselung noch zusätzliche Partner-Apps gebrauchen. CAS sucht also nach Geschäftspartnern, die solche Apps speziell für sie entwickeln oder bei denen sie sich beteiligen können.

Der Automobilzulieferer und Hersteller für Elektrowerkzeuge und Haushaltsgeräte Bosch investiert schon seit dem Jahr 2009 in israelische Startups. Das Augenmerk liegt für Bosch auf der künstlichen Intelligenz. Beispielsweise beteiligt sich die Robert Bosch GmbH an Cheetah Medical, einem High-Tech-Medizin-Startup, das Sensoren für die Überwachung von Herzfunktionen entwickelt hat. Zusätzlich hat Bosch letztes Jahr ein Forschungs- und Technologiebüro in Tel Aviv eingerichtet, das als „Früh-Warn-Radar“ dienen soll. Die Aufgabe des mit vier Mitarbeitern besetzten Büros ist die Marktbeobachtung in Israel. So sollen interessante Startups frühzeitig erkannt und kontaktiert werden.

Auch bei Volkswagen setzt man auf Innovationen aus Israel. 300 Millionen US-Dollar hat sich der deutsche Autokonzern die Investition in die Fahrten- und Taxivermittlungs-App Gett kosten lassen. Dank der App ist die Buchung von Fahrten in über 100 Städten möglich. Das sind nur ausgewählte Beispiele namhafter Firmen, die in Israel derzeit agieren und reagieren. Unter den tausenden von Startups tummeln sich so einige Interessenten. Was Innovationen betrifft, steht Israels Gründerszene den Kollegen in San Francisco nämlich in nichts nach. Wir bleiben gespannt, wie sich die Startups in Israel weiterhin entwickeln und welche interessanten Fusionen oder Partnerschaften die nächsten Jahre bringen. In Sachen IT-Dienstleistungen bleiben jedoch wir Ihr innovativer Partner – nehmen Sie ganz einfach Kontakt mit uns auf!

 

Quellen:

Warum es deutsche Gründer ins Silicon Wadi zieht: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/mobileye-qlight-nanotech-warum-es-deutsche-gruender-ins-silicon-wadi-zieht/19590500.html

Kommentar hinzufügen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

Durch Angabe meiner E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons "Anmelden" erkläre ich mich damit einverstanden, dass die CompuSafe Data Systems AG mir regelmäßig Informationen zu folgenden Themen per E-Mail zuschickt: Links zu Fachbeiträgen, Links zu Stellenanzeigen, Links zu aktuellen Blogbeiträgen, Einladungen zu Webinaren und Ebook-Veröffentlichungen. Meine Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.