Unsere beiden Recruiter Michael Diem und Tobias Rothkopf haben sich auf den Weg nach Brasilien gemacht.

Ihr Ziel: neue Mitarbeiter zu rekrutieren. Vor Ort werden Sie dazu verschiedene Geschäftstermine wahrnehmen und zwei Messen besuchen. Über ihre Erlebnisse und neu gesammelten Eindrücke berichten sie hier in unserem Blog.

Der Freitag startet früh diese Woche. Um 4:30 schlängelt sich der Münchner Personennahverkehr wie eine leuchtende Schlange durch die menschenleere Stadt.

Am Flughafen angekommen, wird zwischen übernächtigen Vielfliegern und urlaubsreifen Großfamilien, unser Gepäck auf die Waage gestellt…vielleicht hätten wir doch weniger Klamotten und weniger Merchandising Artikel mitnehmen sollen?

Nichtsdestotrotz geht es erst einmal Richtung Paris. Der kurze Flug verläuft ereignislos, was uns zuversichtlich für die nächste Etappe der Reise stimmt: den langen Sprung über den Atlantik. Da waren wir noch etwas naiv…

Angekommen am Gate in Paris wird uns mitgeteilt, dass aufgrund eines technischen Defekts der Flug bis auf Weiteres verschoben wird. Die Stimmung ist aber noch gut. Als wir dann endlich im Flieger sitzen, aber wieder längere Zeit nicht starten können, macht sich Sorge breit: Kommen wir noch rechtzeitig an?

Doch auch diese Frage wird nach einer bedenklichen Durchsage der Flugbegleiter abgelöst. Aufgrund eines weiteren technischen Defekts, müssen wir noch warten, bis das Reparaturteam da war. Ein ausgetauschter, besorgter Blick und eine neue Frage stellt sich: Kommen wir überhaupt an?

Doch es geht alles gut und wir starten. Entschädigt werden wir nachhaltig durch die Bespaßung und ausgeprägte Lebhaftigkeit unseres Sitznachbarn: Ein etwa vierjähriger chinesischer Junge mit ADHS. Na das kann was werden…

Nach einem äußerst turbulenten Flug über den atlantischen Ozean erstreckt sich vor uns die Stadt, die wir in den nächsten Tagen unser Zuhause nennen: São Paulo.

Bekannt für Blechlawinen und berüchtigt für seine Gefährlichkeit zeigt sie sich aber von ihrer freundlichsten Seite. Es ist Winter, aber doch irgendwie nicht so richtig nach deutschem Standard. Begrüßt werden wir mit Sonnenschein bei angenehmen 23 Grad.

Nach dem Check-in erkunden wir zusammen mit unserer Begleitung – einer Vertreterin eines anderen Arbeitgebers – die Umgebung des Hotels und stellen fest: keine Beschreibung wird der Erfahrung vor Ort gerecht. Freundliche, hilfsbereite Leute, auch wenn fast niemand Englisch zu sprechen scheint, leckeres Essen und ein anderer Umgang mit Zeit. Alles wirkt wild, ungezügelt, geschäftig, ohne aber hektisch zu wirken. Ist das dieser Jeito Brasileiro?

Einige Gespräche mit bekannten Gesichtern des letzten Jahres später, ist es soweit: der formelle Teil der Reise beginnt. Kennenlernen der mitreisenden Unternehmen bei traditionellem, brasilianischen Barbecue: Churrasco.

Morgen geht es dann los: Das erste Event in São Paulo beginnt; wir freuen uns schon auf die zahlreichen Interessierten, die sich angemeldet habe.

 

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