Krankheitsbedingte Ausfälle von Mitarbeitern kosten Unternehmen Zeit und Geld. Was manche Unternehmen sich nach wie vor zu selten bewusst machen: bestimmte gesundheitliche Probleme sind auf den Job zurückzuführen. So mancher Arbeitgeber leistet selbst einen Beitrag zum Ausfall seiner Mitarbeiter. Durch Ergreifen geeigneter Maßnahmen lässt sich dies jedoch verhindern oder zumindest Risiko und Ausmaß senken.

In einigen Unternehmen wurde dieses Problem bereits erkannt. Doch wenige reagieren rechtzeitig und wenn, dann vorrangig in Großunternehmen. Im Feld der kleinen und mittleren Unternehmen sind derartige Bestrebungen eher selten festzustellen. Dabei lohnt es sich, gezielte Vorsorge zur Gesunderhaltung der Mitarbeiter zu ergreifen, was wir im heutigen Beitrag aufzeigen möchten.

Ergonomie am Arbeitsplatz

Ergonomie am Arbeitsplatz lautet das in diesem Zusammenhang am Häufigsten genannte Stichwort. Früher hatten vor allem Arbeiter, aufgrund des Hebens schwerer Lasten, mit Rückenproblemen zu kämpfen. Heute wird die Hauptursache derartiger Probleme meist auf Büroarbeit zurückgeführt: die Arbeit am Schreibtisch wird aus gesundheitlicher Sicht als äußerst einseitig bewertet, d.h. Muskeln und Gelenke werden auf unnatürliche Art und Weise belastet.

Gesundheitlichen Schwierigkeiten, die auf einseitige und falsche Körperhaltung am Arbeitsplatz zurückzuführen sind, lässt sich hervorragend vorbeugen, etwa durch Mitarbeiterschulungen zum Thema Ergonomie. Erst wenn man selbst weiß, worauf zu achten ist, achtet man auf die richtige Körperhaltung. Ergonomische Büromöbel sollten eine Selbstverständlichkeit in der Büroausstattung sein. Besonders Stehschreibtische erfreuen sich steigender Beliebtheit in zeitgemäßen Büroräumen.

Ernährung

Ein Thema, das eher stiefmütterlich behandelt wird, ist die Ernährung. Dennoch gibt es einen Trend: zunehmend mehr Unternehmen achten verstärkt auf die ausgewogenere Ernährung ihrer Mitarbeiter. So werden beispielsweise Süßigkeiten durch frisches Obst ersetzt, da gesunde Snacks zur Stärkung der Abwehrkräfte beitragen.

Einige Unternehmen gehen noch weiter, indem sie sich intensiver damit befassen, welche Nahrung in der Kantine angeboten wird. Gerade in Zusammenhang mit dem Thema Employer Branding hat diesbezüglich ein Umdenken stattgefunden. Natürlich kann diese Einflussnahme auf die Ernährung nur ein Angebot sein, da Mitarbeiter eigenverantwortlich entscheiden, wie sie sich ernähren wollen.

Stressmanagement

Ein relativ junges, aber umso interessanteres Thema ist Stressmanagement. Nie zuvor ging es in der Arbeitswelt so hektisch zu. Mitarbeiter müssen sich um viele Themen gleichzeitig kümmern, Deadlines einhalten und sich zugleich mit zahlreichen Kollegen austauschen. Die Folge ist ein deutlich gestiegener Stresspegel, der oft leider nicht ohne gesundheitliche Konsequenzen bleibt.

Auch hier sind es wieder vorrangig Großunternehmen, die an Lösungen arbeiten. Sie gestalten ihre Arbeitsumfelder und Prozesse so, dass Mitarbeiter weniger gestresst sind und sich dadurch besser fühlen. Eine dieser Maßnahmen ist beispielsweise das Abstellen der ständigen Erreichbarkeit. So kann es gelingen, das Risiko für stressbedingte Erkrankungen zu senken.

Fazit

Unternehmen haben einen größeren Einfluss auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter, als vermutet wird. Positive Beiträge zur Gesundheiterhaltung der Mitarbeiter haben zudem positive Nebeneffekte, wie z.B. ein besseres Betriebsklima und eine Stärkung des Employer Brandings.

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Quellen:

https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/health-trends/megatrend-gesundheit-was-muessen-arbeitgeber-leisten/
https://www.eattrainlove.de/zusammenhaenge-zwischen-unserer-ernaehrung-und-gesundheit/

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