Mit diesen Regeln gelingt der Digitale Wandel

Es existieren jede Menge Tipps, wie man als Unternehmen mit der zunehmenden Digitalisierung umgeht. Viele Ratschläge sind sich ähnlich oder zielen auf die gleichen Lösungen ab. Da die Übersicht zu behalten, ist oft nicht leicht. Wir zeigen Ihnen im folgenden Beitrag drei wesentliche Punkte, auf die es ankommt.

Doch bevor wir zu den Regeln kommen, sollten wir kurz VUKA näher betrachten. Nein, das ist kein indigener Tanzstil aus Südamerika und auch keine skandinavische Marke für Funktionskleidung. VUKA steht für vier zentrale Begriffe, die versuchen, unsere Realität – ob nun in Wirtschaft oder Wissenschaft – zu erklären.

Dabei steht das Akronym für:

Volatilität – es beschreibt die ständige Schwankung von etwas. Zustände bleiben nicht immer gleich, sondern können je nach Einflussfaktoren in ziemlich kurzer Zeit sehr stark schwanken.

Unsicherheit/Ungewissheit –  niemand kann eine Krise oder ein anderes Ereignis mit voller Sicherheit vorhersagen. Eine grundsätzliche Unsicherheit sollte im Bewusstsein bleiben. Nicht zur Ausbremsung von z. B. Innovationen, sondern für die unternehmerische Nüchternheit und Wachsamkeit.

Komplexität – komplexe Systeme sollten komplex angegangen werden. Auch wenn man der Meinung ist, ein komplexes Muster erkannt zu haben, sollte man nicht zur Vereinfachung und Ableitung dieser auf andere Probleme greifen.

Ambiguität – steht für Mehr- oder Doppeldeutigkeit. Unsere Welt ist voll von mehrdeutigen Begriffen, die manchmal sogar widersprüchlich sein können. Hier ist immer der Kontext wichtig. Diese Ambiguität gilt es zu tolerieren und sie nicht zu ignorieren, auch wenn es unser Harmoniebedürfnis stört.

Wenn VUKA als Teil unserer Welt und unserer Arbeit angenommen und verstanden wurde, können folgende Regeln dabei helfen, den digitalen Wandel nicht nur zu überstehen, sondern auch zu nutzen. Im Manager Magazin beschreibt Karin Maria Schertler, Geschäftsleitung von Serviceplan drei wesentliche Regeln für den digitalen Wandel, die wir hier noch einmal zusammenfassend erläutern wollen.

 

  1. Akzeptanz statt Bekämpfung

Wie wir durch VUKA bereits wissen, gibt es ständig Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, in der Infrastruktur, bei den Technologien, in der Forschung, in der Industrie und vielen anderen Bereichen. Diese Veränderungen hinzunehmen und keine Energie und Zeit in die Verhinderung dieser hineinzustecken, sind wohl die wichtigsten Eigenschaften, um am Puls der Zeit zu bleiben. Unternehmen, die das nicht schaffen und lieber an traditionellen Prozessen und Produkten festhalten, werden mittel- oder langfristig nicht mit agilen Konkurrenten mithalten können. Die Devise hier lautet also: Nutzen Sie Veränderungen und unvorsehbare Ereignisse, um daraus zu lernen und zu wachsen.

 

  1. Schnell, aber nicht gehetzt

Auch wenn jeder Wandel meist höhere Geschwindigkeiten fordert, muss jeder Schritt wohlüberlegt sein. Handelt man im Unternehmen sehr schnell und konzentriert sich nur auf die Produktivität, übersieht man leicht, was tatsächliche Wertschöpfung bedeutet. Die eigene Produktivität kann dann sowohl zum unternehmerischen als auch zum menschlichen Burnout führen. Vor allem bei strategischen Entscheidungen und in der Kommunikation mit dem Personal gilt es, bedacht zu agieren und sich Zeit zu nehmen. Klug handeln statt aufs Gas zu drücken, muss hier die Priorität sein.

 

  1. There is no „I“ in team

Wir statt ich. Team statt Einzelkämpfer. Die Globalisierung und die riesige Vernetzung unserer Arbeitswelt wird auf Einzelne keine Rücksicht nehmen. Individuen sind für Unternehmen natürlich wichtig, um neue Denkanstöße zu geben. Oder, um grundsätzlich umzudenken. Um VUKA-Herausforderungen in ihrer komplexen Gesamtheit zu lösen, braucht es allerdings Kompetenzteams, die voneinander profitieren und verschiedene Blickwinkel betrachten können. Einzelne Personen, Unternehmen oder auch ganze Nationen können nicht alle Probleme in ihrer schier endlosen Komplexität behandeln. Kooperation ist ein wichtiges Stichwort im Zeitalter der Digitalisierung.

Wer sich zumindest an diese drei Grundregeln hält und das VUKA-Prinzip verinnerlicht hat, kann das Potential für die Zukunft des eigenen Unternehmens nutzen und es sogar weiter ausbauen. Vor allem im Bereich der IT gibt es immer wieder Hindernisse, die durchbrochen werden müssen, um an Unternehmensziele zu gelangen. Wir sind seit Jahren Experte im IT-Dienstleistungssektor und beraten Sie gerne, wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder unsere Fachkräfte in Anspruch nehmen wollen.

 

Quellen:

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