Der Mangel an Fachkräften ist im Feld der IT-Spezialisten besonders stark ausgeprägt. Eine wachsende Anzahl an Unternehmen tut sich schwer damit, ihre offenen Stellen mit Softwareentwicklern, Systemadministratoren sowie anderen ITlern zu besetzen. Im heutigen Beitrag liefern wir 3 Tipps zur Gewinnung von IT-Fachkräften.

Tipp 1: Professionalisierung des Recruitings

Die Besetzung offener IT-Stellen mit den richtigen Mitarbeitern erfordert eine zielgerichtete Vorgehensweise und damit auch entsprechendes Hintergrundwissen. Doch gerade im Mittelstand sind die Personalabteilungen meist überschaubar, was eine Spezialisierung erschwert. Oft müssen die zuständigen Personaler ein breites Spektrum an Aufgaben übernehmen. Eine Spezialisierung einzelner Mitarbeiter auf das Recruiting im IT-Umfeld kann nicht oder nur bedingt stattfinden.

Eine wirksame Maßnahme kann darin bestehen, dass Recruiting von IT-Spezialisten stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Wo finden sich die richtigen Kandidaten und wie lassen sie sich überzeugen? Agile Ansätze können das Recruiting unterstützen, etwa durch Aufbau eines eigenen Talent Pools.

Tipp 2: Unterstützung von externen Partnern

Der Mangel an IT-Spezialisten hat zu einem regelrechten Boom im Feld der Personaldienstleister geführt. Inzwischen gibt es viele Personalvermittler, die sich auf IT-Fachkräfte spezialisiert haben. Allerdings schrecken zahlreiche Unternehmen vor der Beauftragung solcher Anbieter zurück, weil sie hohe Kosten befürchten.

Doch trotz dieser Investitionen sollten die Verantwortlichen bedenken, dass externe Partner erhebliche Unterstützung leisten und die Gewinnung der richtigen Mitarbeiter beschleunigen können. Zumal die Unterstützung nicht nur von Personalvermittlern kommen muss: es gibt auch Unternehmen, die IT-Spezialisten für Projekte „entleihen“, also zielgerichtet auf Zeit einsetzen. Unternehmen eröffnen sich dadurch Möglichkeiten, genau das Know-How zu holen, das aktuell benötigt wird.

Tipp 3: Eigene Attraktivität als Arbeitgeber steigern

Employer Branding ist ein Ausdruck, den so mancher Personaler nicht mehr hören kann. Kaum ein anderer Begriff hat in den letzten Jahren so stark an Bedeutung gewonnen und das nicht grundlos: nie zuvor war es für Unternehmen so wichtig, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Andernfalls fällt es heute schwer, Fachkräfte zu gewinnen und diese vor allem mittel- und langfristig zu halten. Dabei geht es beim Employer Branding nicht nur um Kommunikation und Außenwirkung: noch wichtiger ist es, echte Vorzüge zu schaffen bzw. eine Arbeitsumgebung zu kreieren, die wirksam Talente anzieht und bindet.

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Quellen:
https://www.heise.de/ix/meldung/Studie-IT-Freelancer-durch-Fachkraeftemangel-hoch-im-Kurs-4174848.html
https://www.freelance.de/blog/zukunft-des-freelancing-trends/
https://www.freelance.de/blog/zukunft-des-freelancing-trends/

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