„Das industrielle Herz Europas muss zeigen, dass es kräftig schlägt“ sagte Sigmar Gabriel im Rahmen der diesjährigen Hannover Messe. Dabei spielt insbesondere die in der Bundesrepublik Deutschland initiierte Plattform „Industrie 4.0“ eine zentrale Rolle. Mit dieser Initiative soll die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft während der Digitalen Transformation gestärkt werden. Aktuell geben noch 42 Prozent der deutschen Unternehmen mit Umsatz zwischen 50 und 125 Millionen an, dass die Digitalisierung in ihrer Geschäftsstrategie keine Rolle spiele. Diese weit verbreitete Ausrichtung überrascht, da auch die Bundesregierung in der Digitalen Agenda dazu aufruft, Deutschland zum digitalen Wachstumsland Nr.1 in Europa machen zu wollen. Gleichzeitig wurde an dieser Stelle erkannt, dass die Digitalisierung weitreichenden Einfluss auf die gesamte Wirtschaft hat und das Potenzial birgt, ganze Werteschöpfungsnetze disruptiven Änderungen auszusetzen.

Innovation in der Industrie 4.0

Siemens-Chef Joe Kaeser sieht die deutsche Wirtschaft auf dem richtigen Weg: „Innovation, Qualität und Flexibilität – das ist der Schlüssel für Industrie 4.0 in Deutschland – und insbesondere auch die Motivation und die gute Ausbildung der Menschen. Und ich bin mir überhaupt nicht bange, dass wir in Deutschland diese führende Rolle der Industrie nicht nur verteidigen, sondern auch ausbauen.“ Für sich neu gründende Unternehmen, Startups, gibt Gründerszene.de diesbezüglich die Tipps, dass die richtige Technologie, das effektive Netzwerken, die Analyse von Marktchancen und das zielgerichtete Umsetzen einer Idee in die Tat zum Bestehen in der Industrie 4.0 führen können. Auch der Mittelstand kann von diesen Ideen profitieren. Insbesondere das Thema Technologie erscheint als ein besonders zu beachtendes Element, welches eng mit der zum Bestehen im Markt notwendigen Innovation verbunden ist.

Die Digitalisierung der Märkte

Während in der früheren Wirtschaft interne Forschung betrieben wurde und Unternehmen über lange Zeiträume mit gleichbleibenden Wertschöpfungsmechanismen erfolgreich sein konnten, spielt durch den Einfluss der Digitalisierung und der damit verbundenen, beschleunigten Globalisierung heute die Fähigkeit der schnellen und gleichzeitig adäquaten Anpassung auf Marktveränderungen und technologischen Fortschritt eine zentrale Rolle im Management. Für Unternehmen entsteht so die Herausforderung, auf ökonomische Art und Weise aufgebaute Ressourcen zu verändern, neue zu erwerben und sich selbst einem Veränderungsprozess auszusetzen. Die Antwort auf die Frage, wie ein Unternehmen diese Veränderungen in einem nachhaltig beschleunigten Markt vollziehen kann, gehört zu den zentralen Anforderungen an die Digitale Transformation. Insbesondere das Personalmanagement steht vor neuen Herausforderungen. Auf diese kann beispielsweise mithilfe von Experten und speziellen Dienstleistern reagiert werden, um das durch diese Arbeitsform komplexere Projektmanagement zu bewältigen und auch große IT Innovationsprojekte realisieren zu können.