Die anhaltende Digitalisierung hat im vergangenen Jahrzehnt so gut wie alle Branchen umgekrempelt. Viele Dinge haben sich verändert, besonders auffällig ist die zunehmende Geschwindigkeit. Neue Technologien und Innovationen erscheinen in immer kürzeren Abständen, mit teilweise gravierenden Änderungen. Veränderungen, die Unternehmen zu schnellerem Handeln zwingen – auch im Feld des Recruiting.

Geändert hat sich unter anderem auch der Bedarf an Fachkräften im IT-Umfeld. Die gestiegene Nachfrage ist schwer zu decken, vor allem an Softwareentwicklern mangelt es. Längst hat sich der Fachkräftemangel zu einem großen Schlagwort entwickelt. Viele Unternehmen suchen mit Eifer nach qualifizierten IT-Experten, finden diese jedoch nur mit erheblicher Verzögerung oder müssen Kompromisse eingehen. Als Folge bleiben etliche Stellen mehrere Monate lang unbesetzt.

Das moderne HR Management bietet verschiedene Ansätze und Strategien, um diesem Mangel an Fachkräften zu begegnen. Ein derzeitiger Trend ist das Employer-Branding, das auf eine Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber abzielt. Obwohl sich die meisten Recruiter dieser Möglichkeiten bewusst sind, haben sie jedoch in der Praxis mit diversen Schwierigkeiten zu kämpfen. Eine der größten Herausforderungen besteht oft darin, innerhalb der eigenen Organisation Gehör zu finden.

Geschäftsführung zur unterstützenden Kraft machen

Dies gilt besonders im Hinblick auf die Geschäftsführung. Zwar bekennen sich etliche Vorstände und Geschäftsführer nach außen hin zu einem stärkeren Fokus auf das Thema HR – doch in der Praxis geschieht oftmals nicht ganz so viel. Viele Personaler haben weiterhin mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen, wie z.B. der langwierigen Bewilligung von Projekten. Solch ein Zeitverlust kann wiederum kritisch sein. Womöglich sind andere Unternehmen schneller, können auf Trends besser reagieren und damit die (oftmals nur wenigen verfügbaren) Talente für sich gewinnen.

Unzureichendes Tempo bei der Entscheidungsfindung oder Genehmigung von Budgets ist nur eines von zahlreichen Themen. Wenn die Geschäftsführung das HR Management zur Chefsache erklärt, muss sie ganzheitlich denken und handeln. Dies betrifft verschiedenste Bereiche: auch das Schaffen einer Unternehmenskultur gehört dazu. Es geht nicht nur darum, diese zu formulieren, sondern vor allem, diese selbst konsequent vorzuleben.

Kennzahlen sind ein wertvolles Instrument

Selbstverständlich müssen auch die HR Abteilungen ihren Beitrag leisten. Ein ganz wesentlicher Punkt ist die Kommunikation mit der Geschäftsleistung. Laut einer Untersuchung der Stellenbörse Stepstone gibt es immer noch viele Personaler, die kaum bis keine Kennzahlen erheben. Doch gerade Kennzahlen sind wertvolle Instrumente, HR-Strategien und damit in Verbindung stehende Maßnahmen messbar zu machen und es somit erst ermöglichen, diese Strategien zu bewerten.

Entsprechend sollte hier zunächst angesetzt und geprüft werden, welche Kennzahlen für eine Organisation von Bedeutung sind. Deren Auswahl ist oftmals anspruchsvoller, als im Vorfeld vermutet wird. Doch der Aufwand wird sich lohnen, denn letztlich eröffnet sich damit eine Chance, die Wirksamkeit von HR Maßnahmen besser zu beurteilen und damit eine Grundlage zu schaffen, um die entscheidenden Ziele zu definieren, durchzusetzen und letztendlich erfolgreich zu erreichen.

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Quelle:
https://www.humanresourcesmanager.de/news/warum-recruiting-auch-chefsache-werden-muss.html

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