Digitalisierung: die einen voraus, die anderen zurück

Bei der Digitalisierung der Unternehmen zeigt sich ein Bild der unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Während Großunternehmen der Automobilindustrie und die Medienwirtschaft ihre Prozesse bereits umgestellt haben und Elektrokonzerne auf IoT (Internet of Things) setzen, scheinen sich vor allem kleine und mittlere Firmen vor der Umwandlung zu scheuen. Dieser neue Beitrag veranschaulicht, welche Fakten und Überzeugungen behindern und welche begünstigen, dass sich eine Firma fit fürs digitale Zeitalter macht.
 
Warum halten sich Unternehmen zurück?
Die Gründe sind vielfältig. Neben Finanzierungsschwierigkeiten und Unwillen zum Umbau wird dem Wandel offenbar zu wenig Bedeutung beigemessen. In Bayern sorgen sogar volle Auftragsbücher dafür, dass die Digitalisierung zurückgestellt wird. Besonders kleine und mittlere Unternehmen wollen keine Zeit investieren und bearbeiten lieber ihre Kundenaufträge. Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft rät dringend dazu, das Thema ernst zu nehmen. „Wenn wir uns nicht digitalisieren, sind wir international nicht mehr wettbewerbsfähig, dann sind wir die Getriebenen“ gibt der Präsident der VBW, Alfred Gaffal zu bedenken.
 
Schlechte Internetanbindung
Vor allem kleinere Unternehmen bemängeln eine schwache IT-Infrastruktur. Im ländlichen Raum ist auch im Jahr 2017 eine flächendeckende Versorgung mit Breitbandanschlüssen noch immer nicht gewährleistet. Das Ausweichen auf Mobilfunknetze kann nur eine Übergangslösung sein. Nun sind Provider und Politik in der Pflicht Highspeed-Verbindungen zur Verfügung zu stellen.
 
Angst vor den Kosten
Viele Firmen fürchten, dass sie viel Geld investieren müssen. Die Kosten für eine Umstellung stellen sich indes oft nur deshalb als hoch dar, weil sie nicht der damit verbundenen Effizienzsteigerung und letztlich dem Return of Investment gegenübergestellt werden.
Durch die Digitalisierung der Produktionsprozesse kann die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens gesichert und der Umsatz gesteigert werden.
 
Änderungen im Personalbereich
Nicht nur die Produktion, sondern auch das Personal ist Veränderungen unterworfen. So setzen immer mehr Firmen auf CDO’s (Chief Digital Officers). Doch auch die gesamte Belegschaft muss mit der Digitalisierung leben lernen. Grundlage dafür sei die Offenheit für neue Technologien unabhängig von Geschlecht und Alter, so Markus Humpert, Bereichsleiter Digitale Transformation beim Digitalverband Bitkom.
 
Gute Aussichten
Haben Unternehmen jedoch erst einmal den Weg zur Digitalisierung gefunden, sind die Zukunftsaussichten gut. Und trotz der Abkehr von altbekannten Geschäftsmodellen und vieler Veränderungen glauben laut einer Ricoh-Studie 95 Prozent der europaweit befragten Arbeitnehmer, dass ihre Unternehmen vom Wandel profitieren werden.
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Quellen:

Neue Wachstums Chancen Unternehmen

Wie Unternehmen vom Internet der Dinge profitieren

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