Digitaler Arbeitsplatz als Wettbewerbsvorteil

Unsere Arbeitswelt hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Wir arbeiten flexibler in verschiedenen Teams und von unterwegs. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bauen Unternehmen ihre Arbeitsumgebungen dementsprechend um. In diesem Beitrag zeigen wir, wie wichtig ein solcher digitaler Arbeitsplatz für Ihre Konkurrenzfähigkeit ist.
Ziel des digitalen Arbeitsplatzes ist es, Mitarbeitern Zugang zu allen für sie relevanten Informationen und Ressourcen innerhalb einer zentralen Umgebung zu bieten – unabhängig von Ort, Zeit und Gerät. Richtig interessant wird es aber, wenn der „Digital Workplace“ kontextbasierte Informationen im richtigen Augenblick anbietet; wenn das System seinem Anwender – also wie ein intelligenter Assistent – zum Beispiel nicht nur ein Dokument bereitstellt, sondern die zugehörige E-Mail-Korrespondenz gleich mitliefert. Unabhängig davon, dass die Mitarbeiter eine moderne Arbeitsumgebung zu schätzen wissen, haben solche Funktionen direkten Einfluss auf Produktivität, Arbeitsqualität und Arbeitszufriedenheit. Mithilfe intelligenter Tools lassen sich Aufgaben effizienter und schneller lösen. Der digitale Arbeitsplatz liefert damit einen messbaren Wettbewerbsvorteil.

 

Bedingungen für erfolgreiche Implementierung
Für ein Unternehmen wird der digitale Arbeitsplatz zum Erfolg, wenn zwei Grundvoraussetzungen gegeben sind: Erstens geht es um die Bereitstellung eines personalisierten User Interfaces (UI), über das die Mitarbeiter alle ihre Aufgaben effizient erledigen können. Innerhalb dieser homogenen Umgebung rücken die einzelnen vorhandenen Werkzeuge in den Hintergrund, im Vordergrund steht die eigentliche Aufgabe. Die verwendeten Technologien müssen dabei selbstverständlich anwenderfreundlich und zweckmäßig sein – und natürlich stabil laufen. Zweitens: Employee Experience. Das heißt über ein ganzheitliches „erlebnisorientiertes Konzept“ und durch einen optimalen, reibungslosen Wechsel und Übergang zwischen den Applikationen sollen die Motivation und Leistungsfähigkeit der Angestellten verbessert und der Arbeitsplatz angenehmer gestaltet werden. Das fördert die Akzeptanz, stärkt Effizienz, die Teamarbeit und letztlich auch die Zufriedenheit.

 

Was Mitarbeiter schätzen
Damit Ihr neuer digitaler Arbeitsplatz von den Mitarbeitern nicht nur akzeptiert, sondern auch geschätzt wird, muss der Fokus auf Inhalten und Aufgaben liegen, die für den einzelnen wirklich zählen. In diesem Fall ist Kontext der König: Ein Digital Workplace besteht aus Geschäftsanwendungen, Services und Tools – und zwar rollen- und skillbasiert. Damit das gut funktioniert, führt der Weg zum einen über Personalisierung. Jeder Mitarbeiter hat dazu sein eigenes Cockpit, das seinem Profil und seinen konkreten Aufgaben entspricht. Darin integriert ist dann das Standard-Corporate-Cockpit. Zum anderen sorgt Künstliche Intelligenz (KI) dafür, dass Teams immer die richtigen Informationen erhalten und nicht mühevoll selbst zusammensuchen müssen. Besonders attraktiv ist ein digitaler Arbeitsplatz, wenn Angestellte von überall arbeiten können. Das bedeutet: Smartphones, Tablets & Co. stehen im Zentrum der Digital-Workplace-Strategie. Daraus ergibt sich natürlich, dass es auch einer Content-Strategie bedarf. Denn Inhalte müssen an die Situation, das Nutzerverhalten, Interessen, Kanal und das Endgerät angepasst werden. Mobil werden Informationen reduzierter konsumiert, während an einem Laptop die Informationen ausführlicher sein dürfen.

 

Keine Insel
Der digitale Arbeitsplatz ist hier kein isoliertes Projekt, sondern betrifft das ganze Unternehmen. Beispielsweise stehen neue Kundeninformationen via CRM-System quer durch alle Unternehmensbereiche schneller und auch einheitlich – Stichwort: One View on the Customer – zur Verfügung. Damit kann etwa die Marketing-Abteilung ihre Maßnahmen gezielter planen und ausführen. Und die Unternehmensleitung hat die Geschäftsentwicklung tagesaktuell im Blick und kann bei Bedarf sofort gegensteuern.
Sobald sich ein Unternehmen für die Implementierung einer Digital-Workplace-Umgebung entscheidet, hat das natürlich Auswirkungen auf unternehmensweite Prozesse. Deshalb ist ein sorgsam geplanter und durchgeführter Change-Management-Prozess nötig. Die Arbeit daran beginnt bereits lange, bevor die ersten Implementierungen oder Migrationen in den IT-Abteilungen erfolgen. Ein wichtiger Startpunkt ist das Entwickeln von Rollen unter Berücksichtigung der jeweiligen Präferenzen des Mitarbeiters. Denn er wird es sehr zu schätzen wissen, wenn er seinen bisherigen Workflow kaum anpassen muss.
Bei der Umstellung sollte man sich zudem die Chance nicht entgehen lassen, Vorgehensweisen auf den Prüfstand zu stellen und zu optimieren. Denn ein schlechter Prozess wird nicht deshalb besser, weil er plötzlich digital ist. Darüber hinaus sollte eine abteilungsübergreifende Zieldefinition erstellt werden, bevor die Planung und Durchführung der eigentlichen Arbeiten überhaupt beginnen kann.

 

Fazit
So ein Umbau braucht natürlich Zeit und macht Aufwand. Doch vor den Erträgen kommt immer die Investition. Zudem geht es hier nicht nur um das Unternehmensergebnis. Mitarbeiter wünschen sich moderne Arbeitsumgebungen, die ihre beruflichen Aufgaben und ihr persönliches Kommunikationsverhalten berücksichtigen. Hier können Sie sich im Kampf um die besten Fachkräfte einen entscheidenden Vorteil verschaffen. CompuSafe arbeitet seit Jahren mit IT-Experten zusammen. Wenn Sie Ihr Unternehmen jetzt in der IT zukunftsfähig machen wollen, können wir gemeinsam eine Lösung für Sie finden. Kontaktieren Sie uns am besten gleich!

 

Quellen:

Wettbewerbsfaktor digitaler Arbeitsplatz

Digital Workplace – der digitale Arbeitsplatz der Zukunft

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