Der digitale Wandel der Industrie ist eines der großen Themen unserer Zeit. In unseren vergangenen Blogartikeln haben wir uns bereits intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt. Nachzulesen sind beispielsweise Artikel über das Verschmelzen von Arbeits- und Freizeit, den Fachkräftemangel oder die Chance für nachhaltigen Erfolg durch Digitale Transformation. Die meisten dieser Artikel sind aus Sicht des Managements verfasst und bieten Denkanstöße für notwendige Veränderungen in Unternehmen, um in der digitalen Welt wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch wie wirkt sich die scheinbar notwendige Veränderung und Anpassung von Unternehmen auf einzelne Arbeitnehmer aus? Was bedeutet es, wenn sich die eigene Arbeitsstätte dem digitalen Wandel unterzieht und sich viele etablierte Routinen und Prozesse ändern? Was geschieht, wenn über lange Zeit aufgebautes Fachwissen möglicherweise an Relevanz für die täglichen Aktivitäten verliert und auch von Arbeitnehmern selbst die Bereitschaft zur Veränderung gefordert wird? Viele Arbeitnehmer fühlen sich von einer derartigen Entwicklung verunsichert.

Belastung durch Veränderung

Klar ist, dass eine Veränderung zunächst immer mit einem Mehraufwand und somit in der Regel mit einer Belastung verbunden ist. Die Schnelligkeit mit der digitale Technologien sich verändern, erfordern oft mehrere Veränderungen zur gleichen Zeit. Eine sich verändernde Arbeitsumgebung führt zunächst zu Verunsicherung und kann sogar eine ablehnende Haltung erzeugen. Umso mehr kommt es darauf an, Mitarbeiter in diesen Prozess miteinzubeziehen und frühzeitig in den Dialog zu treten. Für den nachhaltigen Erfolg des Wandels ist es erforderlich, Arbeitnehmer nicht nur abzuholen und mitzunehmen, sondern diese aktiv an der Gestaltung der neuen Ausrichtung teilhaben zu lassen. Nur wer eine Veränderung selbst vorantreibt, unterstützt diese auch vollumfänglich. Gerade in einer derartigen Phase ohne Stabilität und Sicherheit ist es für ein Unternehmen wichtig, dass alle an einem Strang ziehen und die gemeinsame Mission zum Aufbruch verfolgen. Umso wichtiger ist es, auch den einzelnen Mitarbeiter ernst zu nehmen und nicht immer den scheinbar kurzfristig profitableren Weg einzuschlagen.

Mitarbeiterförderung als Schlüssel zum Erfolg

Ein wichtiger Aspekt in Zusammenhang mit Veränderungsprozessen ist der Aufbau und Ausbau einer gemeinsamen neuen Wissensbasis im Unternehmen. Wenn Unternehmen sich darum bemühen, die eigenen Mitarbeiter weiterzubilden und in neuen Fachgebieten zu schulen, so können diese auch neue Tätigkeitsbereiche ausfüllen und vorantreiben. In der Vergangenheit haben viele Unternehmen diesen Faktor nicht berücksichtigt und versucht einfach Arbeitskräfte zu ersetzen, um neue Kompetenzen in die Firma zu holen. Ein solches Vorgehen trifft aber zwangsläufig auf Widerstand, da es fehlende Achtung vor dem einzelnen Mitarbeiter und auch der Kultur des Unternehmens ausdrückt. Auch darum rückt das gezielte Fördern von Arbeitnehmern zunehmend in den Fokus. Es geht nicht mehr darum, kurzfristige Entscheidungen zu treffen und in Personalakten zu denken. Es geht darum, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, um langfristig ein Team zu formen und gemeinsam wettbewerbsfähig zu sein. Bei uns drückt sich diese Ausrichtung in den Aktivitäten der CompuSafe Academy aus. Im Rahmen unseres Fortbildungsangebots bieten wir regelmäßige Seminare zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung in verschiedenen Bereichen an.