Es gibt seriöse Studien, etwa von McKinsey, die deutlich nachweisen, dass in Unternehmen mit einem überdurchschnittlichen Frauenanteil im Topmanagement operative und finanzielle Betriebsergebnisse wesentlich über denen des jeweiligen Branchendurchschnitts liegen. Und natürlich kann auch der Fachkräftemangel nur ausgeglichen werden, wenn künftig noch mehr hochqualifizierte Frauen als heute arbeiten und in Führungspositionen wirken. Trotzdem erhält die Frauenförderung im Unternehmen noch viel zu wenig Aufmerksamkeit.

Es ist notwendig, intelligente Maßnahmen zur Karriereunterstützung von Frauen zu ergreifen, um bessere Ergebnisse und Veränderung zu erzielen. Dazu müsste zunächst einmal ein klares Bekenntnis der Unternehmensleitung stehen, mehr Frauen in Führungspositionen haben zu wollen. Dieses darf aber kein bloßes Lippenbekenntnis sein, sondern muss sich in eindeutigen und verbindlichen Zielen ausdrücken, was man wie und bis wann erreichen möchte.