Arbeit 4.0 und Künstliche Intelligenz: Was verspricht die nahe Zukunft?

Seit ein paar Jahren schon sprechen wir vom Digitalen Wandel. Dazu gehören viele Bereiche der IT wie Big Data, Cloud Computing, Industrie 4.0 und viele mehr. Ein besonders spannender Sektor ist die Künstliche Intelligenz (KI), da sie nicht nur höchst innovativ in Bezug auf die technischen Möglichkeiten ist. Die KI ist zudem ein sehr sensibles gesellschaftliches Thema, weil sie wie kein anderer Technologie-Fortschritt in der Öffentlichkeit polarisiert. Vielen schwebt dabei sofort das Bild aus dem Hollywood-Klassiker „Terminator“ vorm Auge, während andere das große Potential der KI sehen. Doch wie bei so vielen Dingen im Leben, gibt es auch im Bereich der Künstlichen Intelligenz nicht nur Schwarz und Weiß. In unserem neuen Beitrag zeigen wir Ihnen, auf welche realistischen Änderungen Sie sich in der Zukunft einstellen können und warum KI wenig mit einer verheerenden Roboter-Invasion gemein hat.

 

Wir sind von der KI bereits umgeben

Vor etwa 20 Jahren fanden wir das Verschicken einer E-Mail schon ziemlich aufregend. Vor 10 Jahren kam das erste Smartphone auf den Markt und war damals eine Revolution in der Kommunikationselektronik. In nur wenigen Jahren entwickeln sich so ganze Technologie-Epochen. Es entsteht das Gefühl, dass die Abstände immer kürzer werden und der Fortschritt immer schneller. Seit mehreren Jahrzehnten gibt es das Thema der Künstlichen Intelligenz schon in der Film- und Literaturwelt. Dass diese bereits heute in einigen Unternehmen und Bereichen des Lebens Einzug hält, wissen aber die wenigsten. Oder es wird zumindest nur selten bewusst wahrgenommen. Suchmaschinen wie Google, die sich immer mehr am Nutzer orientieren und Ihre Gewohnheiten und Interessen erfassen. Smartphones erkennen mithilfe von intelligenter Software bestimmte Muster oder auch Gesichter und Gestiken. Das Thema des selbst fahrenden Autos ist lange keine Science Fiction mehr. Mittlerweile gehören voll automatische Einparkassistenten zur Grundausstattung eines Oberklasse-Automobils. Das wirklich vollständig autonome Fahrzeug befindet sich seit Jahren im Test und wird in absehbarer Zeit wahrscheinlich auch serienreif, wenn die juristischen Fragen und letzte Fehler geklärt wurden. Das sind nur ein paar Bereiche, wo die KI sich rasch entwickelt. In der Zukunft erwarten uns in verschiedenen Branchen folgende Entwicklungen:

  • Wie bereits erwähnt, dürfen wir uns im Verkehrswesen auf spannende Neuerungen in Bezug auf das Autonome Fahren freuen. Durch bestimmte hoch entwickelte Algorithmen wird es einer Software möglich sein, die Umgebung beim Fahren besser zu erfassen als ein Mensch. So kann z. B. auf Gefahren und Hindernisse viel schneller eingegangen werden.
  • Ein weiterer Bereich, auf den die KI noch größeren Einfluss nehmen wird, ist die Dienstleistung.  Allein durch die Weiterentwicklung der Spracherkennung und –steuerung werden hier neue Welten eröffnet. Hinzu kommt, dass immer mehr einfache Arbeiten wie das Aufräumen, Pakete ausliefern etc. von Maschinen übernommen werden.
  • In der Medizin werden Ärzte natürlich nicht einfach verschwinden. Aber gewisse Aufgaben wie die Diagnose könnten ebenfalls durch Algorithmen erledigt werden, was auch den positiven Effekt der geringeren Wartezeit beim Arzt zufolge hätte.

Auch wenn viele Branchen von der KI wahrscheinlich betroffen sein werden, kann man davon ausgehen, dass in erster Linie nur Teilbereiche von verschiedenen Berufen langfristig ersetzt werden können. Viele Jobs können Maschinen in ihrem vollen Umfang auch in 20 Jahren noch nicht ausüben, denn dabei spielen mehr Faktoren als Algorithmen eine Rolle. Endzeitszenarios sind daher fehl am Platz. Wer neuen Technologien gegenüber offen bleibt – auch im KI-Sektor – wird das Potenzial erkennen und nutzen. Bei weiteren Fragen rund um die IT und den Arbeitsmarkt stehen wir als erfolgreicher und langjähriger IT-Dienstleister gerne zur Verfügung.

Quellen:

Der Roboter putzt, der Mensch lebt vom Grundeinkommen: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/kuenstliche-intelligenz-noch-wird-die-menschheit-nicht-bedroht-a-1111324.html

 

 

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